Dein eigenes Fashion Label

Wenn du gerne nähst und eigene Kleidung entwirfst, kreiere doch auch dein eigenes Label mit Namen und Logo. Auch wenn du deine Kleidung "nur" für dich selbst nähst oder an Familie oder Freunde verschenkst sind Textiletiketten zum Nähen ganz klar eine super Sache.

Dein eigenes Fashion Label

Wenn du deine Kreationen verkaufen willst ist der Name natürlich alles. Verkaufen kannst du online über Ebay oder Dawanda, oder direkt auf Märkten oder als Kommissionsware in passenden Geschäften. Informiere dich vorab über alles rechtliche, wie zum Beispiel eine Gewerbeanmeldung oder die Mitgliedsschaft in der Handwerkskammer. Aber darum geht es in diesem Artikel nicht.  Hier soll es einzig um den Spaß an der Erfindung und Erschaffung deiner Marke gehen.

Deinen Marken-Namen finden

Kaufe dir ein Notizbuch oder einen Ringblock. Das Buch sollte etwa DinA 4 groß sein und aus Blankoseiten bestehen, also ohne Karos oder Linien. Halte darin alles fest was dir zu deiner Marke einfällt, auch deine Fashion-Ideen in Form von Kollagen, Fotos und Zeichnungen.

Nicht alle haben so wohlklingende Namen, dass sie ihren Vor- und Nachnamen als Markennamen nutzen möchten. Du kannst folgende Methode für deinen Markennamen nutzen:

  1. Überlege dir zuerst, was du produzieren möchtest. Kleidung, Taschen, Mützen? Wer ist deine Zielgruppe? Familie, Kinder, Männer, Frauen? Beschreibe dann deinen Stil. Ist dein Stil eher sportlich und bequem oder elegant und edel oder witzig und jung?
     
  2. Überlege dir einen wohlklingenden Namen, der deinen Stil am besten repräsentiert.
  • Erstelle eine Liste aller Wörter die dir zu deiner Marke einfallen und die dir gefallen. Um die Liste der möglichen Namen zu verlängern, kannst du Wörterbücher zu Hilfe nehmen, auch Wörterbücher aus anderen Sprachen, zum Beispiel Englisch, Französich oder Latein. Wenn dir die Ideen ausgehen frage andere nach möglichen Namen.
  • Nun gehe deine Liste durch und streiche alle Wörter durch, die nicht in Frage kommen. Streiche alle Wörter an, die dir besonders gut gefallen. Dann erstelle eine Liste von ca. 5 - 10 Namen. Dabei kannst du auch 2 Wörter aus der Liste zu einem Markennamen kombinieren.
  • Nun kommt der spannende Teil: triff dich mit einem Freund oder einer Freundin und bitte sie dir Feedback zu deinen möglichen Markennamen zu geben.
  • Welche Art von Kleidung fällt ihr/ihm dabei ein? Welche Farben, welcher Stil? Erzähle vorerst nicht, was genau du schneidern möchtest, damit sie ganz spontan erzählen können was ihnen zu einem Namen (in Bezug zu Kleidung natürlich) einfällt.
  • Gehe einige deiner Namen durch. Du erhälst damit ein sehr gutes Feedback darüber wie dein Name ankommt und was sich andere darunter vorstellen.
  • Entscheide dich dann für den Namen der dir am Besten gefällt, der gut bei anderen ankommt und der deinen Stil am besten präsentiert.

Sichere dir einen Domainnamen

Wenn du deinen Label-Namen gefunden hast, sichere dir eine URL bzw. einen Domainnamen. Auch für Ebay oder Dawanda wirst du den Namen gut gebrauchen können. Hier kannst du auch gleich sehen, ob dein Name schon benutzt wird. (dann musst du eventuell Urheberrechte beachten). Falls dein Name schon vergeben ist, kannst du ihn etwas modifizieren. Statt "Rebel" könntest du den Namen in Rebell oder Rebbel ändern. 

Gestalte deine eigenen Textiletiketten

Erstelle deine eigenen Textiletiketten  mit deinem Markennamen. Das kannst du beispielsweise Online über namensbaender.de. Nähe deine Etiketten mit deinem Namen in deine selbst genähte Kleidung, beispielsweise in den neuen afrikanischen Wickelrock.

Viel Erfolg!

Kommentare

Textiletiketten

Hallo, der Tipp mit den eigenen Textiletiketten ist super. Ich habe es für meine Babyschuhe schon in Auftrag gegeben. LG und Danke, Michaela

Textiletiketten

Hallo, vielen Dank. Auf diese Idee bin ich noch nicht gekommen. Es ist schön, wenn man etwas selbst genäht hat und ganz individuelle Etiketten dran hat. Danke für den Tipp, ich suche gleich mein Design. VG Michaela Stohl

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Nicht vergessen!

Damit das maßgeschneiderte Kleidungsstück auch nach dem Waschen noch passt: waschen Sie den gesamten Stoff, bevor Sie ihn zuschneiden.